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Nordostpolen – Litauen |
Reisebeschrieb | |
Herrschaftliche Pferdeschlittenfahrten durch zauberhafte Waldlandschaften
Winterromantik im alten Königswald Rominten:
Preis und Reiseinformationen
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1. Reisetag | Zürich – Warschau
10:30 Besammlung im Flughafen Zürich 12:05 Abflug mit dem Flug LO 412 der LOT Polish Ariline 14:00 Ankunft in Warschau Transfer und Stadtführung in Warschau, alter Marktplatz, wieder aufgebautes historisches Stadtzentrum (UNESCO Welterbe), Altstadtbummel, Übernachtung im Schlosshotel Dom Polnii in Pułtusk, nördlich der Hauptstadt Warschau. 2. bis 5. Reisetag | Wildbeobachtungen – Schlittenfahrten
4 Stunden Fahrt mit unserem Bus nach Zytkiejmy an der Grenze zur russischen Exklave Königsberg. Fünf Übernachtungen im grosszügigen, früher königlich ostpreussischen und neu renovierten Forsthaus bei Oberförster Henryk Rudziewcz. Einzelzimmer sind nur beschränkt verfügbar, das Haus ist bequem eingerichtet und sehr gut geheizt. Frau Visea Rudziewcz wird uns mit ausgezeichneter polnischer Küche verwöhnen. Die Hälfte der Zimmer haben privates WC und Dusche.Grosse und kleine Waldexkursionen zu Fuss, mit Schneeschuhen oder mit Pferdeschlitten, Langlaufen (mit unserem Spurgerät werden wir eine eigene Loipe anlegen). Abends Wildbeobachtung im aufgehenden Vollmondlicht, Schwarzwild (Wildschweine), Rothirsche, Rehe, andere Waldtiere und vielleicht sogar Wölfe. Ob wir tatsächlich diese intelligenten Räuber im Mondschein sichten werden, können wir freilich nicht garantieren. 6. Reisetag | Kloster und Nationalpark Wigry
Ausflug in den Nationalpark Wigry. Besichtigung des ehemaligen Kamadulenserklosters auf einer Halbinsel des Wigrysees. Spaziergang auf dem Eis des Wigry-Sees. In dieser zentraleuropäischen Einsamkeit auf der Halbinsel im Wigry See hatten sich 1667 Mönche aus Krakau niedergelassen. Heute ist diese traumhafte Gegend ein Nationalpark. Am Nachmittag und Abend Exkursion zu Fuss und mit Pferdeschlitten im Nationalpark. Mit Fackeln fahren wir durch den Mondschein-Wald und geniessen ein «NKuligi». Bei diesem Wort beginnen die Augen der Polen zu leuchten – ein traditionelles romantisches Winteressen am Lagerfeuer, eingekuschelt in warme Decken und Wärmeflaschen an den Füssen. Übernachtung im Forsthaus Rominten. 7. Reisetag | Litauen – Vilnius
Abfahrt (1 Std. Zeitdifferenz) mit unserem Bus nach Vilnius, der europäischen Kulturhauptstadt 2009. Freier Stadtbummel. Vilnius, die sehr lieblich anmutende, bald 700 Jahre alte traditionsreiche Hauptstadt der baltischen Republik Litauen, liegt im Osten des Landes, nur 30 km von der weissrussischen Grenze entfernt, am Ufer des Flusses Neris. Den Stadtkern, der sich seit dem Mittelalter zu Füssen der Burg ‚Vilnius' entwickelte, schmücken zahlreiche alte Kirchen und Paläste. Die Stadt war einst berühmt für ihre Glasbläserkunst. Auf Wunsch Konzertbesuch (nicht inbegriffen, Programm noch offen). Übernachtung im kleinen, äusserst reizvollen 5* Luxus-Hotel Stikliai mitten in der Altstadt.8. Reisetag | Rückflug
Weiter InformationenWährend unserer Winterwoche werden wir uns zwar gelegentlich auch den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten widmen, aber zur Hauptsache wollen wir die winterliche Natur und Ruhe geniessen. Das Winterklima ist in Rominten ähnlich wie bei uns im Winter auf etwa 1200 m. ü. M. Das Programm wird täglich der jeweiligen Schnee- und Wetterlage angepasst. Die Rominter Heide liegt im äussersten Nordostpolen, ca. 130 km nördlich von Bialystok, unmittelbar an der Grenze zur russischen Exklave Königsberg. Der 260 km² grosse Wald war das Jagdgebiet der preussischen Herzöge und deutschen Könige und Kaiser und blieb so vor der Abholzung bewahrt. Eine artenreiche, zauberhafte Landschaft, in welcher Wolf, Luchs, Elch, Rothirsch, Reh, Wildschwein, Biber, Fuchs, Dachs und Marder noch ungestört leben und beobachtet werden können. Auch vogelkundlich ist das Gebiet spannend. Die Wildtiere kümmert es nicht, dass heute die Staatsgrenze zur russischen Exklave Königsberg (Kaliningrad) quer durch den Wald verläuft. Wir geniessen verträumte Siedlungen und reizvolle Landschaften wie sie der Schriftsteller Siegfried Lenz («So zärtlich war Suleyken») beschrieb. Bei ungünstiger Witterung sehen wir interessante Ausflüge vor, zum Beispiel durch die masurische Seenplatte. Bei den täglichen Exkursionen gibt es verschiedene Varianten, je nach sportlichem Betätigungsbedürfnis, Pferdeschlittenfahrten, Waldspaziergänge, Langlaufrunden oder erlebnisreiches Cross-country Skiing durch die winterliche Natur.
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